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Tag 13: Dempster Highway - Inuvik

Kurzportrait

Route: [ zur Karte ] Wright Pass - Fort McPherson - Inuvik
Wetter / Temperatur: sonnig, aber kühl  - 10 - 15 Grad
Abfahrt: 10:30
Ankunft: 16:45
gefahrene Meilen: 172
Campingplatz: Happy Valley Campground in Inuvik

Highlights

Die weite Tundra und Beobachtung von Karibus

Spruch des Tages

Andreas auf dem Weg zur Dusche auf dem Campingplatz: "Nicht so schnell - ich kann mit meinen Schlappen nur 30 km/h laufen!!!"

Bild des Tages

Tsiigehtchic am Mackenzie River

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Reisebericht

Unser Wecker ist zwar auf 8.00 Uhr gestellt. Wir wachen aber auf, da sich in unmittelbarer Nähe zu unserem Übernachtungsplatz eine Baustelle befindet. Große Lastwagen transportieren Unmengen von Sand, um sie dann mit Baggern festzufahren und damit die Strasse auszubessern. Die Kinder schlafen noch. Die Sonne scheint und wärmt bereits, obwohl es draußen noch sehr kalt ist. Der Boden unter uns ist gefroren. Wir frühstücken und fahren um 9.30 Uhr los.

Tundra-Landschaft in den Richardson MountainsDie Strecke führt durch wunderschöne Landschaften. Am meisten gefällt uns die Weite der Tundra. Wir sehen einige Karibus und halten auch an, um diese zu beobachten. Später wird es eintöniger und so beschließen wir, bis Inuvik durch zu fahren. Unsere Stempel versuchen wir an den angegebenen Stellen zu bekommen. Am Visitor Center in Nitainlaii und im Fort McPherson machen wir Halt. Im Letzteren schauen wir noch die Gräber der Lost Patrol an, jener vier Mounties, die im Dezember 1910 zu einer Mission mit Hundeschlitten aufbrachen, um eine Route nach Dawson City zu finden. Nach insgesamt 53 Tagen starben die Männer nach erfolgloser Suche nur 25 Meilen von Fort McPherson entfernt.

Zweimal fahren wir mit Fähren über den Peel River und den Mackenzie River. Danach beginnt das MacKenzie Delta, ein 240 Kilometer langes Labyrinth aus Seen und Flussarmen, Sandbänken und Sümpfen. Es wird bevölkert von Bisamratten und im Sommer von Millionen von Vögeln.

In Inuvik endlich angekommen, besuchen wir erst einmal das sehr schöne Western Arctic Regional Visitor Center. Inuvik befindet sich nur noch 50 Meilen vom Nordmeer entfernt. Am Visitor Center in InuvikAusflüge dorthin werden per Boot oder Charterflugzeug angeboten. Die Häuser sind auf Betonstelzen gebaut und mit im Winter beheizten Alurohren verbunden. Die Stadt hat ca. 3500 Einwohner und ist die nördlichste, mit dem Auto zu erreichende Stadt Kanadas. Die hier lebenden Inuit, früher Eskimos genannt, haben sehr harte Lebensbedingungen. Im Sommer geht die Sonne vom 25.Mai bis zum 18. Juli nicht unter, im Winter vom 7. Dezember bis zum 5. Januar gar nicht auf. Zu Zeiten des kalten Krieges war Inuvik eine wichtige Station für die einsamen Radarstationen. Öl und Gas waren ab 1970 wichtig. Heute leben noch viele der Einwohner nach alten Traditionen.

Wir besuchen die Igloo-Church im Zentrum der Stadt und gehen danach auf den nicht weit entfernten Campingplatz namens Happy Valley Campground. Nach dem Essen und Duschen geht es bald ins Bett.

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