Tag 23: Denali National Park - Anchorage
Bild des Tages
![]() | Aussichtspunkt Denali Süd - jemand hat den Berg geklaut |
Reisebericht
Wir schlafen bis 8.45 Uhr. Der letzte Tag war doch anstrengender als gedacht. Nach dem Frühstück geht die Fahrt bis zum Ende des südlichen Denali Parkeingangs entlang der Alaska Range. Den Mount McKinley sehen wir nur hinter dunklen Wolken – das heisst damit – gar nicht.. An den immer wieder kehrenden Aussichtspunkten steigen wir zwar aus, sind aber nicht sonderlich enttäuscht von der Tatsache, wenig erkennen zu können. Der Vortag hat uns ja das Glück beschert, den höchsten Berg Nordamerikas fast den ganzen Tag ohne Wolken sehen zu können.
Während der Fahrt auf dem Parks Highway fängt es an leicht zu regnen. Wir fahren durch die Ortschaften Houston und Wasilla und langsam beginnt das ganz normale Treiben der Städte wieder Einzug zu halten. Da das Wetter eher schlechter zu werden scheint, beschließen wir, direkt nach Anchorage zu fahren und dort den letzten Tag zu verbringen. Wir suchen noch einige Zeit nach einem nicht allzu lauten Campingplatz und landen Ship Creek Landings RV Park im nördlichen Teil der Stadt. Abends gibt es noch Spagetti mit Tomatensoße und Salat.
Morgen geht es dann noch einmal in die Stadt hinein. Dort gibt es noch viel anzusehen. Ein Frühstück mit Pancakes und French Toast steht auch noch auf dem Programm.
Heute haben wir mit Bedauern festgestellt, dass sich diese schöne Reise jetzt doch zu schnell dem Ende nähert und wir gerne noch bleiben würden. Durch die Kälte und die langen Winter mit Dunkelheit, den Permafrost und die unbezwingbar scheinende Natur erschweren viele Dinge das Leben, die wir Mitteleuropäern uns so nicht vorstellen können. Das kommt aber auch den Tieren zu Gute, die hier noch viel Platz zum Leben haben. Auch die Menschen leben, so glauben wir, hier vielleicht viel einfacher, aber bewusster.
Alles in allem haben wir viel erlebt, viel gelernt und eine schöne Reise durch Alaska/USA und den Yukon/Kanada gehabt. Es wäre schön, irgendwann wieder hierher kommen zu können.
Den Reisebericht haben wir trotz Müdigkeit, knapper Zeit und langsamen Internetanschlüssen immer wieder vervollständigen können, was uns auch ein bisschen stolz macht. Unseren Kindern dient er als Erinnerung und vielleicht als Anreiz, später einmal auch solche Reisen machen zu wollen.


