Tag 12: Weiße Dünen und dunkle Höhlen

Kurzporträt

Datum:Sunday, 29 August 2010
Route: White Sands - Sacramento Mountains - Artesia - Carlsbad Caverns
Wetter / Temperatur: sonnig und warm, 30-35 Grad, nachmittags und nachts Regen und Gewitter
Aktuelles Wetter: White Sands
Vorhersage f<ü>r White Sands, NM
Carlsbad Caverns
Vorhersage f<ü>r Carlsbad Caverns, NM
Abfahrt: 07:45
Ankunft: 21:00
gefahrene Meilen: 259
Campingplatz: KOA Kampground Carlsbad


    Fotogalerie:

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    Karte:

2010-08-29

Highlights

 

Bild des Tages

Caveman Caveman, der Wächter

Reisebericht

Ohne Frühstück, dafür alle geduscht, geht es bereits zu früher Stunde in den White Sands NM Park. Es ist noch angenehm von den Temperaturen her. Der Himmel ist heute wolkenlos. Wir gehen auf Stegen ein Stück in die Dünen hinaus. Auf Hinweistafeln sind die Pflanzen, und Tiere die hier vorkommen, erklärt. Ganz alleine lassen wir uns auf den überdachten Bänken der Picknickanlage ganz am Ende der Route nieder und holen unser Frühstück nach. Die Dünen sind in diesem Teil des Parks fast nicht mehr bewachsen, sodass man glaubt, im Schnee zu sein. Am Eingang des Parks kann man sogar Plastikschalen zum Hinunterrutschen der Dünen ausleihen, aber buddeln ist hier nicht erlaubt. Es wird auch ausdrücklich empfohlen, dass man sich nur mit GPS ausgerüstet weiter vom Wagen entfernt, da man hier schnell die Orientierung verlieren kann. Nachdem es dann doch schon  recht warm  ist und wir noch nach Carlsbad weiter fahren wollen, geht es ab 11.00 Uhr weiter in Richtung Osten.

Gleich hinter der Stadt Alamogordo geht es hinauf  in die Sacramento Mountains. Wir fahren auf 2600 Metern Höhe durch  eine Gebirgsregion, in der im Winter Ski gelaufen wird. Am Wegesrand gibt es viele Wochenendhäuser .In einem grünen Hochtal gibt es an einem kleinen Fluß viele Farmhäuser. Erstaunt über den Wechsel der Natur, geht es danach wieder in die trostlose Halbwüste hinunter. In Artesia gönnen wir uns eine Pause und essen etwas, damit wir am späten Nachmittag die Carlsbad Caverns (die weltgrößten Höhlen) anschauen können.

Durch Carlsbad, einer Stadt, die bis Anfang des 19.  Jahrhundert noch Eddy hieß, sich aber wegen einer heute bedeutungslosen Mineralquelle umtaufen  ließ, geht es in den Nationalpark. Durch die Berglandschaft der Guadalupe Mountains geht es noch einige Meilen bis zum Besucherzentrum, welches gleichzeitig auch Eingang zu den Höhlen ist. Im Spätsommer gibt es bei Anreise nach 14.00 Uhr nur die Möglichkeit, mit einem Fahrstuhl ca. 250 Meter tief in die Höhlen hinab zu fahren. Der Big Room, eine Höhle so groß wie ca. 14 Football Felder im mittleren Teil, kann auf einem ca. 2 km langen Rundweg selbst erkundet werden. 1926 wurden die Höhlen genauer untersucht und 1930 zum  Nationalpark erklärt. Die einzelnen Formationen wie Stalaktiten, Stalagmiten und andere sind zum Teil beleuchtet und  bilden eigenartige Gebilde mit Namen wie "Chinesisches Theater", "Caveman" u. ä.

Nach eineinhalb Stunden  geht es zurück nach oben. Die wärmere Kleidung wird ausgezogen. Draußen hat es an die 30 Grad Celsius. Um 19.00 Uhr beginnt ein weiteres Highlight. In einem Amphitheater beobachtet man den  nächtlichen Abflug  von Fledermäusen. An die 6000 Stück kommen  pro Minute aus einem 50 Meter tiefen Loch (dem natürlichen Eingang der Höhle) heraus geflogen. In großen Schwärmen fliegen sie davon. Dabei fressen sie pro Nacht Insekten in einer Menge bis zur Hälfte ihres Eigengewichts. Am frühen Morgen kehren sie wieder in die Höhle zurück. Bis es dunkel wird, schauen wir diesem Spektakel von der Zuschauertribüne des Besucherzentrums zu.  Danach geht es zum Wohnmobil. Trotz des schon langen Tages fahren wir schon mal ein Stück in Richtung Albuquerque zurück, um so die Etappe für morgen nich etwas kürzer zu halten. Um 21:00 auf dem Campingplatz angekommen, essen wieder einmal Spagetti. Es windet heftig und später gibt es viel Regen. Das stört uns aber nicht mehr, denn alle sind von den Erlebnissen des Tages sehr müde