Tag 15: Gallup - Canyon de Chelly N.M.

Kurzporträt

Datum: Wednesday, 01 September 2010
Route: Gallup - Window Rock - Chinle - Canyon de Chelly N.M.
Wetter / Temperatur: sonnig, wolkenlos, um die 30 Grad. Nachts sehr kühl, um die 10 Grad
Aktuelles Wetter: Gallup
Vorhersage f<ü>r Gallup, NM
Canyon de Chelly N.M.
Vorhersage f<ü>r Chinle, AZ
Abfahrt: 10:00 nach Shopping und Frühstück
Ankunft: 18:00
gefahrene Meilen: 129
Campingplatz: Spider Rock Campground im National Monument

    Fotogalerie:

30D-_MG_4892

    Karte:

2010-09-01

Highlights

Die Viewpoints South Rim Drive Canyon de Chelly

Bild des Tages

Canyon de Chelly, Spider Rock Spider Rock

Reisebericht

Nach einer unruhigen Nacht (wir hören Züge durchfahren, die Signale geben, befinden uns in der Nähe der Autobahn und an einem Flugplatz!!!) geht es nach dem Frühstück zum Tanken und Vorräte einkaufen. Im Earl`s Family Restaurant in Gallup treffen wir vornehmlich auf Indianer. Eine kleine Indianerin, die Tische herrichtet, freut sich über die Ankunft unserer Kinder und umarmt jeden einzeln. Das amüsiert nicht nur uns. Die Omelettes und das French Toast schmecken vorzüglich und werden uns den ganzen Tag reichen.

In den nächsten Tagen geht es  in Indianergebiet und dort gibt es wenig Städte. Um 11.00 Uhr geht es auf direktem Weg Richtung Westen nach Arizona. Wir machen einen kleinen Zwischenstopp am Window Rock, einer Felswand mit einem großen Loch. Der Ort ist gleichzeitig Zentralort der Navajos mit verschiedenen Gebäuden. Durch relativ karges Land geht es bis nach Chinle, einer Ansammlung von Mobile Homes (Häusern, die wie Container aussehen und auf Lastwagen bewegt werden können) und Einkaufsmöglichkeiten für die Indianer und Durchreisende. Dort gibt es auch ein Besucherzentrum am Eingang des Canyon des Chelly. Die Kinder holen sich wie immer ihre Stempel für einen Ausweis der Nationalparks ab. Den restlichen Nachmittag fahren wir die Aussichtspunkte des South Rim, d. h. des südlichen Rands des Canyons ab. Überall sitzen Indianerfrauen und preisen ihren selbst gemachten Schmuck an.  Wir laufen die einzelnen Wege auf Steinplatten ab und sehen über den Rand in den Canyon  hinein. Von dort geht es ca. 300 Meter in die Tiefe. Unten befindet sich eine Tafellandschaft, welcher im Gegensatz zu den anderen Canyons einen ebenen, grünen Grund besitzt, der bis heute landwirtschaftlich genutzt wird. Nach dem letzten Aussichtspunkt geht es wieder zurück zum einzigen Campingplatz weit und breit, dem Spider Rock Campground. Hier waren wir bereits 2002. Wir treffen am Eingang einen Motorradfahrer und erfahren, dass er seit eineinhalb Stunden auf den Besitzer des Campingplatzes wartet. Da die meisten Plätze frei sind, können wir es uns nach dem Aussuchen des Platzes richtig gemütlich machen. Einige Leute mit Pkw treffen auch noch ein und warten ebenfalls auf den Hausherrn, einem Indianer, der kurze Zeit später eintrifft. Als Joachim ihm von unserem damaligen Besuch erzählt, meint er nur: „Wie gestern“. Das stimmt, den es hat sich seither fast nichts verändert. Der Platz liegt sehr schön zwischen Wacholderbüschen und ist relativ „einfach“ ausgestattet. Wir spielen Karten. Eine Katze und der Hund des Besitzer gesellen sich zu uns und freunden sich gleich mit den Kindern an. Es wird ein schöner Abend mit „Spagetti Bolognese“ und Salat und Lagerfeuer bis zum späten Abend. Der Himmel ist sternenklar und die Milchstraße lässt sich sehr gut sehen. Der Hund Boy besucht uns noch bis zum Schlafen gehen.