Tag 22: Valley of Fire S.P. - Las Vegas
Kurzporträt
Highlights
Bild des Tages
![]() | Gequirlter Sandstein im Valley of Fire State Park |
Reisebericht
Wir wollen heute noch einmal ausschlafen und so genießen wir bei herrlichem Sonnenschein unser Frühstück. Das Besucherzentrum öffnet erst ab 8.30 Uhr. Kurz nach 9.00 Uhr sehen wir uns die wirklich schön gemachte Ausstellung über die Geschichte und Tierwelt des Parks an. Steinformationen mit Relikten vergangener Zeiten zeigen uns, wer alles hier gelebt hat. Sogar Schlangen und Reptilien gibt es hinter Glas zu besichtigen. Vögel und Eichhörnchen kann man durch ein Fenster beobachten, wie sie an einem Häuschen Futter holen. Mit einem Plan ausgestattet, geht es zu verschiedenen Aussichtspunkten. Joachim erkundet die Umgebung, in der eine Wave, eine wellenförmige, farbige Steinformation, sein soll. Andreas begleitet ihn. Nach geraumer Zeit kommen sie wieder zurück. Es ist sehr windig und mittlerweile Mittagszeit. Wir sind uns einig, dass dieser eher unbekannte Park auch ein Ziel für mehrere Tage sein könnte.
Die letzten 40 Meilen nach Las Vegas geht es auf der Autobahn. Schon mindestens 20 Meilen vorher, scheint die Skyline zum Greifen nahe.
Auf dem KOA Campground im Zentrum der Stadt gibt es noch freie Plätze und das hat den Vorteil, dass wir zu Fuß schnell und problemlos voran kommen. Nach einer großen Pause im Wohnmobil, geht es zu Fuß in Richtung „Strip“. Die Straßen sind übervoll und wir kämpfen uns durch Hotels zum Teil mit Vergnügungsmeile durch. Riesige Achterbahnen, viele Spielautomaten und andere Unterhaltungsmöglichkeiten gibt es außerhalb der Casinos.
Gegen 18.00 Uhr haben wir unser Ziel, das Hotel Wynn, erreicht. Dort buchen wir ein Essen im Restaurant. Da es viele verschiedene Theken mit italienischen, asiatischen, amerikanischen und anderen Köstlichkeiten gibt, ist auch für den sonst eher zurückhaltenden Andreas etwas dabei. Über Pizza und Pasta freut er sich am meisten. Die Freude über Bohnen (Gemüse gibt es sowieso selten zu den normalen Menüs) ändert sich aber nicht, als er erkennen muss, dass es sich um Blattspinat handelt.
Später geht es weiter zum Venetian, welches mit seinem italienischen Flair einschließlich Gondeln, die auf Kanälen fahren, beeindruckt. Der Himmel ist bemalt und so beleuchtet, dass man sich auf einer Piazza von Venedig wähnt. Selbst die Musik wird von einem Trio nach empfunden und einige Gondoliere singen sogar.
Da Madame Tussauts Wachsfigurenkabinett schon geschlossen hat, machen wir uns auf den Rückweg. Diesmal per Taxi, denn das Durchlaufen der Hotels mit den Spielautomaten erweist sich jedes Mal als Such- und Orientierungsspiel. Die Kinder dürfen nur auf den Mittelgängen hindurch gehen. Glücksspiel ist erst ab 21 Jahren erlaubt. Oliver findet eine 25 Cent Münze. Joachim will sein Glück versuchen, aber die Zeit ist auch hier nicht stehen geblieben. Man braucht zuerst eine Karte, die man sich an einem Schalter besorgen muss.
Auf dem Campingplatz angekommen, geht es zügig ans Betten machen. Der Platz dient eh nur zum Übernachten der Heimreisenden oder von amerikanischen Besuchern, die die Casinos besuchen wollen.


