Tag 5: Grand Canyon - Flagstaff

Kurzporträt

Datum:Sunday, 22 August 2010
Route: Grand Canyon - Cameron - Wupatki National Monument - Sunset Crater - Flagstaff
Wetter / Temperatur: bewölkt, kurze Gewitterschauer, 25-30 Grad
Aktuelles Wetter: Grand Canyon N.P.
Vorhersage f<ü>r Grand Canyon National Park, AZ
Flagstaff
Vorhersage f<ü>r Flagstaff, AZ
Abfahrt: 9:30
Ankunft: 17:30
gefahrene Meilen: 141
Campingplatz: KOA Kampground Flagstaff


    Fotogalerie:

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    Karte:

2010-08-22

Highlights

Wupatki National Monument

Bild des Tages

Wupatki National Monument Wupatki Pueblo

Reisebericht

Wir frühstücken wieder draußen und bemerken so nebenbei, dass das Wetter total bewölkt ist.

Da es so oder so schwer ist, nach dem Hubschrauberflug und dem tollen gestrigen Tag die Eindrücke nochmals zu steigern, beschließt das Familienoberhaupt die Abreise in Richtung Sedona. Auf dem Weg dorthin kommen wir an der Little Colorado River Gorge vorbei, die wir besichtigen. Indianer verkaufen an Ständen ihre selbst gemachten Schmuckstücke. Wir beobachten zwei  Gewitter und beschließen weiter zu fahren. Danach  erreichen wir das Wupatki National Monument, eine Vulkanlandschaft, in der vor 800 Jahren Pueblo Indianer wohnten.  Aus Sandsteinplatten wurden Häuser gebaut, die bis zu hundert Räume hatten. Wir besichtigen ein relativ großes Pueblo mit einem Turm. Sogar Belüftungssysteme sind vorhanden und ein Kaminraum  mit Abzug ist noch erkennbar. Neben dem Gebäude gibt es kreisförmige, nach oben offene Räume, die für Zeremonien, Kinderspiele und Treffen aller Einwohner benutzt wurden. Bei starkem Regen dienten sie als Wasserreservoir. Mit Leitern stieg man von oben in die einzelnen Räume hinein. Um 1300 zogen die Pueblo Indianer in Gegenden mit Flüssen und Seen. Später übernahm die Regierung das Gebiet in ihren Besitz, um es für die Nachwelt zu erhalten. Anfangs wohnte ein Ranger mit Frau sogar noch darin.

Da wir sehr viel Sonne abbekommen  haben (Joachim sieht mittlerweile wie eine Rothaut aus) geht es weiter in Richtung Flagstaff. Durch Wälder auf schwarzem Lavagestein hindurch, vorbei an Vulkankratern erreichen wir den Koa Campingplatz. Er liegt zwar direkt an der Durchgangsstraße, ist aber zwischen großen Pinienbäumen sehr gut abgeschirmt. In der Altstadt gibt es sogar Lokale zum draußen sitzen. Wir bleiben dort bis nach Sonnenuntergang und kehren nach dem Dinner zurück, um gemeinsam noch  draußen Karten zu spielen. Unter Zuhilfenahme von Stirnlampen ist das auch bis nach 22.00 Uhr möglich. Da einige Familienmitglieder todmüde sind, wird schnell  eingeschlafen. So erfahren wir erst am nächsten Tag, dass Oliver und Joachim  noch mit Wind zu kämpfen hatten und die Spielkarten nur mit Mühe wieder einsammelten.