Tag 3: Von Las Vegas nach Mesquite
Kurzporträt
Highlights
Joachim sucht eine Tankstelle, bei der unser Wohnmobil von der Höhe her durchfahren kann, anschließend findet er nach einigem Suchen den Tank hinter dem Nummernschild (wo denn auch sonst...)!
Ein absolutes Muss beim Besuch in Nevada oder Las Vegas: der Valley of Fire State Park .
Bild des Tages
![]() | Im Valley of Fire State Park - eine unglaubliche Form- und Farbenvielfalt. |
Spruch des Tages
Jeannette morgens beim Frühstück: "Gehen wir jetzt ans Meer und werfen Steine ins Wasser?"
Reisebericht
Nach einer späten Fertigstellung des Reiseberichts, da zuerst die Kinder versorgt werden mussten und die Koffer ausgepackt und die Kleidung wieder zusammensortiert worden war (Joachim packte vorsorglich in jede Reisetasche etwas von jedem ein), war um 7:30 Uhr Weckzeit der Kinder angesagt. Andreas lief am Vorabend noch bis 22.30 Uhr herum und versuchte meine Kleiderberge wieder neu zu ordnen.
Danach erstes gemeinsames Frühstück mit Müsli, Matschbrot mit Butter und Himbeermarmelade, dazu Kaba, Kaffee und Orangensaft.
Da der "Strip" mit den interessanten Hotels und Casinos zwar in Sichtweite unseres Übernachtungsplatzes war, doch aber über 8 km lang ist, wurde die Variante Sightseeing per Wohnmobil interessant. Das Wetter war strahlendblau und trocken heiß, aber nicht zu heiß. Wir fuhren den Boulevard zwei Mal ab und ich fotografierte aus dem Fenster.
Oliver wollte zum mittelalterlichen Hotel "Excalibur" mit schönen farbigen Türmchen, was aber nur für Erwachsene geöffnet ist. Jeannette machte uns ständig auf gewisse Restaurants namens Mc Donald's oder Burger King aufmerksam und wollte aus der Wüste hinaus, da sie sich angeblich fürchtete!
Nach dem vorsorglichen Tanken fuhren wir Richtung Norden zum Lake Mead, einem tiefblauen See, der zu 96 % aus dem Schmelzwasser von Colorado, New Mexiko, Utah und Wyoming entsteht.
Wir machen einen Abstecher zur Calville Bay, da unsere Kinder wie immer Hunger haben und es dort eine Picnic Area gibt. Es ist angenehm unter den Bäumen und nach dem Essen sandeln die Kinder noch einige Zeit, was sich positiv auf die Weiterfahrt auswirkt
Wir fahren durch zerklüftete, bizarre Landschaften mit den unterschiedlichsten Felsformationen. Auffällig sind die vielen Farben, die lt. Reiseführer folgendes bedeuten:
Rot= ehemalige Sanddünen, die vor über 140 Millionen Jahren entstanden sind, durch Eisenoxidation ihre Farbe erhalten und sich schließlich verhärtet haben.
Grün(-grau)=Moenkopi und Chinle-Formation der Sandsteinablagerung. Es finden sich Überreste von versteinertem Holz.
Schwarz=Selten anzutreffen, aber deutlich als Lavagestein auszumachen.
Dann begleiten uns die Muddy Berge, die durch enormen Druck gepresst, gefaltet und zum Teil umgekippt wurden.
Erst nach 16.00 Uhr erreichen wir den Valley of Fire State Park, der ein Abstecher zu einem Staatspark mit faszinierenden roten Gesteinen werden soll. Endlos scheint sich unser Weg durch diese in allen Farben schimmernden Felsformationen zu bahnen und ein kurzer Fußmarsch durch heißen, roten Sand wird zum Erlebnis selbst für unseren Jüngsten. Leider müssen wir aus Zeitgründen weiterfahren und machen uns erst nach 18.00 Uhr auf den Weg zu einem Campingplatz, was sich als nicht gerade einfach herausstellt. Denn in einer Wüste gibt es die nicht gerade so häufig.
Deshalb bleibt uns nur die Möglichkeit auf einem RV Platz in einer Kleinstadtnamens Mesquite an der Grenze zwischen Nevada und Arizona zu übernachten. Immerhin ist das Casino gleich nebenan. Nach einem Dinner im Wohnmobil Marke Goldenes M und einer Kurzdusche sind einige Reisende gleich eingeschlafen. Leider waren die ausgewiesenen Phone Hook-Ups nur Attrappen, so dass die erste Aktualisierung der Homepage noch auf sich warten lässt.


