USA Westen 2002

Tag 4: Von Mesquite nach Springdale / Zion N.P.

Kurzporträt

Datum:Monday, 10 June 2002
Route: Mesquite - St. George - Hurricane - Springdale
Wetter / Temperatur:  
Aktuelles Wetter: Mesquite
Vorhersage f<ü>r Mesquite, NV
Zion N.P.
Vorhersage f<ü>r Zion National Park, UT
Abfahrt: 9:45
Ankunft: 13:00
gefahrene Meilen: 79
Campingplatz: Zion Canyon RV Park


    Fotogalerie:

01 Interstate 15 Virgin River Gorge

    Karte:

2002-06-10

Highlights

Mini-Wanderungen im Zion National Park

Bild des Tages

Bei Springdale Kurz vor dem Eingang des Zion National Parks - Zerklüftete, farbige Berge.

Reisebericht

Wir sind bereits um 6.30 Uhr aufgestanden, da die Kinder wieder früh wach waren, haben aber durch die Zeitverschiebung beim Wechsel in den Nachbarstaat Utah wir eine Stunde verloren. Wir hatten eine ruhige Nacht (die Kinder sind sowieso immer erledigt und haben die Zeitumstellung nach USA bestens geschafft) und lassen die kleine Spielerstadt Mesquite mit ihren künstlichen Seen und schön angelegten Rasenflächen nach dem Frühstück hinter uns.

Wir fahren auf dem Highway entlang des Flusses Virgin, an dessen Ufer sattes Grün für Landwirtschaft und Viehhaltung sorgt. Die Strasse führt durch eine Schlucht und mit vielen Kurven durch die spektakuläre Landschaft. Wir haben kurz Arizona passiert und fahren nun in Richtung Utah, welches sich mit einem Bergpanaroma ankündigt.

Hier ist das Heimatland der Mormonen, was man an einem weißen Tempel vor roter Felslandschaft erkennen kann. Wir erreichen Hurricane  und fahren in Richtung Zion Nationalpark weiter.

Zur Mittagszeit erreichen wir Springdale und checken auf einem Campingplatz ein. Danach gibt es wie immer eine Stärkung für unsere hungrigen Kinder, Jeannette wünscht sich Spagetti mit Tomatensoße, dazu gibt es Mischsalat.

Obwohl der Swimmingpool der Anlage lockt, machen wir uns gegen 14.30 Uhr auf den Weg zu einer Haltestelle direkt vor dem RV Park, an  welchen Shuttle-Busse kostenlos in den Zion-Park hineinfahren. DCF 1.0Da die Busse alle 6 Minuten fahren, besteht auch wenig Wartezeit und nach Überschreiten des Eingangsbereichs geht es flott weiter in Richtung verschiedener Haltepunkte, bei denen gewandert werden kann (!!!). Wir haben uns mit Turnschuhen und Sonnenschutzcreme bewaffnet und wollen den Park per Fuß und Bus erkunden. Da genau ausgeschildert ist, wie viel Zeit man für die jeweilige Tour braucht, entscheiden wir uns für Court of Patriarchs (50 yards!) und zum Weeping Rock (0,5 Meilen). Der einzig richtige Trip, den wir uns vorgenommen hatten und ca. 1,5 Stunden gedauert hätte, musste ausfallen. Die Kinder hatten schlicht und einfach keine Lust dazu. Außerdem fühlte sich Andreas anfänglich in seiner Rückentrage gar nicht wohl, was sich aber gegen Abend besserte.

Danach gab es statt dem Erlebnis Swimmingpool eine Erfrischung im Virgin River und eine Pizza. Nach dem Duschen waren alle sehr erledigt und nur der Umstand, dass es hier Phone-Hookups gibt, hat uns bisher am Schlafen gehindert.

Alle in allem ist der Zion National Park einer der beeindruckendsten Parks, den wir bisher gesehen haben.  Ein großer Vorteil ist, dass man hier nicht mit dem Auto herumfahren kann, was sehr viel Ruhe in die Sache hineinbringt. Man wird  in Shuttle-Bussen transportiert, was aber ohne große Wartezeiten vonstatten geht. Die Busfahrer überschütten einem mit Info's über den Park, als ob sie nur dafür leben würden. Die zerklüfteten Berge sind im Durchschnitt ca. 600 m, der höchste über 1200 m über dem Talboden und wir befinden uns bereits 1400 m ü. M. Das Klima ist wunderbar, schön warm und doch nicht zu heiß.