Tag 6: Grand Canyon N.P.
Kurzporträt
Highlights
Grand Canyon
Bild des Tages
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Angels Window im Grand Canyon N.P. North Rim |
Spruch des Tages
Oliver bei einer Vater-Sohn-Wanderung am Grand Canyon: "Warum bist Du immer bei uns, Du musst doch arbeiten?"
Oliver bei der Fahrt durch ein Waldbrandgebiet zum Thema Grillverbot: "Wenn hier alles abgebrannt ist, muss man die Bäume nicht mehr schützen, dann können wir ja grillen!"
Reisebericht
Nach einer recht kühlen Nacht im Wohnmobil und einem noch kühlen Morgen, entschließen wir uns, zuerst unser Schmutzwasser abzulassen und Trinkwasser aufzufüllen. Durch unseren recht großen Tank mit über 400 Liter Wasser können wir es uns auch erlauben, die Kinder abends warm abzuduschen, vor allem wenn sie sich so richtig "eingestaubt" haben.
Das Frühstück nehmen wir an einem Picknickplatz auf dem Weg zum Visitor Center ein, dessen Besuch aber erst abends stattfindet. Es gibt am North Rim viele Wandermöglichkeiten, die aber wegen ihrer Länge und der Tatsache, dass sie direkt am Rand der Schlucht verlaufen, nicht für uns geeignet sind. Wir fahren deshalb an die Aussichtspunkte mit oft kleinen Fußwegen und fantastischen Ausblicken auf die verschiedenen Canyons.
Zum Mittagessen gibt es Obst und als Jeannette und Andreas eingeschlafen sind, bleibe ich mit ihnen im Wohnmobil, während Joachim mit Oliver eine Miniwanderung am Cape Royal unternimmt. 
Die Rückfahrt erfolgt wieder durch Wälder mit Pinien und Birken, die teilweise einem Brand im Jahre 2000 zum Opfer gefallen sind. Die satten Grüntöne sowie die verbrannten Bäume und der strahlendblaue Himmel sind genauso imposant wie der Anblick des Grand Canyon selbst. Die Anfahrtszeiten zu den View Points am North Rim sind zwar länger als am South Rim, dafür die Ausblicke um so schöner!
Wir parken am Visitor Center, welches Infomaterial, Souvenirläden, Sonnenterassen, eine Besucherempfangshalle aus Holz, Restaurants, etc. bereithält. Ein geteerter Weg führt uns auf ein Aussichtsplateau auf dem ein Ranger Auskünfte über den Nationalpark gibt. Die Kinder finden es toll, bis zum Ende des Wegs mitzulaufen. Sogar Andreas macht sich wie üblich gut zu Fuß, nur auf dem Rückweg schwächelt er und will getragen werden.
Das Abendessen besteht aus Spagetti, Tomatenhackfleischsoße und Brokkoli. Außer Hackfleisch und Steaks ist hier nichts aufzutreiben. Heute sind dafür sämtliche Töpfe und Pfannen in Gebrauch und nach dem zum Teil anstrengenden Tag wird alles bis auf den letzten Rest weggeputzt.
Nach dem üblichen Duschen, Malen und Gute-Nacht-Geschichte-Vorlesen schläft Oliver als erster ein. Wir sind sehr müde, den durch die Höhe hier sind die Spaziergänge anstrengender und die Sonne ist auch nicht ohne. Dafür ist die Luft rein und der Wald riecht nach Tannennadeln. Man hört nur den Wind rauschen und da es so ruhig ist, würde man nicht annehmen, dass der Campingplatz ausgebucht ist.

