USA Westen 2002

Tag 20: Von Glenwood Springs nach Grand Junction

Kurzporträt

Datum: Wednesday, 26 June 2002
Route: New Castle / Glenwood Springs - Colorado N.M. - Grand Junction
Wetter / Temperatur: morgens schon ca. 25° C, nachmittags dann 40°C
Aktuelles Wetter: Glenwood Springs
Vorhersage f<ü>r Glenwood Springs, CO
Grand Junction
Vorhersage f<ü>r Grand Junction, CO
Abfahrt: 10:15
Ankunft: 13:00
gefahrene Meilen: 126
Campingplatz: RV Ranch, Grand Junction

    Fotogalerie:

01 Die Mesas kehren zurueck

    Karte:

2002-06-26

Highlights

 

Bild des Tages

Independence Monument Independence Monument im Colorado National Monument, vom Grand View Point aus gesehen

Reisebericht

Die Mesas kehren zurückWir fahren aus dem schön gelegenen Campingplatz erst nach 10.00 Uhr ab. Das abendliche Baden hat uns alle müde gemacht.

In New Castle neben dem Freeway gibt es genügend Einkaufsmöglichkeiten und da unser Kühlschrank getränkemässig etwas leer aussieht, wird erst einmal eingekauft.

Nun kann es weiter auf Richtung Westen gehen. Bald schon sind wir wieder in der alt bekannten Canyon-Landschaft, dieses Mal nicht mehr mit rotem Sand, sondern eher in Mittelbraun bis Gelb. Der Colorado fließt rechts der Highway und wird allmählich breiter. Dahinter liegt die Eisenbahnlinie und wir sehen oft stehende Züge mit vielen Waggons voll Kohle oder Ähnlichem.

Da wir unser Ziel Grand Junction bereits um 13.00 Uhr erreichen, checken wir auf einem toll angelegten, gepflegten Campingplatz ein und essen erst einmal Salat, Wurstbrot und als Nachtisch Kirschen.

Die Kinder gingen heute lieber gleich in den Swimmingpool, aber da es draußen an die 40° Celsius hat, wäre das einfach zu heiß.

Durch die Stadt hindurch sind wir relativ schnell am Parkeingang zum Colorado National Monument. Die Steine sind heiß!Wir brauchen für die 23 Meilen auf dem North Rim fast den ganzen Nachmittag und wundern uns gar nicht, dass die wenigen Leute, die hier auch fahren, nicht aussteigen oder nur schnell ein Bild machen. Der Blick in das Innere der Canyons ist einfach gigantisch. Umso einleuchtender ist die Geschichte eines Mannes namens John Otto, der 1907 hierher kam und bleiben wollte, um die einmalige Landschaft für andere Menschen zugänglich zu machen. Er bewegte die Leute von Grand Junction dazu, Briefe und Petitionen an Politiker in Washington D. C. zu schreiben und machte das Gebiet gleichzeitig anderen zugänglich, indem er Wege schuf. Manche dachten, er sei verrückt, denn er arbeitete ohne Lohn oder persönlichen Gewinn. 1911 wurde sein Traum war, das Colorado National Monument wurde eingerichtet. Otto wurde zum Aufpasser und arbeitete bis 1927 für einen Dollar im Monat.

Wir verlassen den Park gegen 17.45 Uhr und kehren über eine Nebenstraße in das grüne Tal zurück, indem es sehr viel Weinbau gibt. Kaum zu glauben, dass es ringsum staubtrocken ist und das Grün nur durch die Bewässerung durch das Wasser des Colorado zustande kommt.

Balanced RockWir bummeln derweil durch die Mesa Mall, ein Einkaufszentrum mit über 100 Läden. Für die Kinder gibt es Schwimmkleidung und Amerika T-Shirts. Viel zu schnell vergeht die Zeit und nach einem kurzen Imbiss kehren wir gegen 20.15 Uhr auf unseren Campingplatz zurück.

Danach ist es schwierig, die Kinder zum Schlafen zu überreden, es ist einfach zu warm und noch relativ hell. Joachim will emails abholen, aber die Leitungen sind belegt. Nach dem Abduschen der Kinder schlafen Jeannette und Andreas wie immer aneinander gekuschelt ein, während Oliver sich darüber amüsiert, dass ich statt der Klimaanlage ihm mit einem Handtuch Luft zu fächere. Ich gebe auf, nachdem es mir einfach zu warm ist!!! Puh, das ist gemein. In den Bergen ist es nachts recht kühl und ich fror oft gegen Morgen und hier kann man wegen der Wärme nicht schlafen. Joachim lästert immer, denn es ist mir entweder zu kalt oder zu warm!