USA Westen 2002

Tag 29: Craters of the Moon N.M.

Kurzporträt

Datum: Friday, 05 July 2002
Route: Arco - Craters of the Moon N.M. - Sun Valley - Stanley
Wetter / Temperatur: sonnig, nicht zu heiß, 28-33°C
Aktuelles Wetter: Arco
Vorhersage f<ü>r Arco, ID
Stanley
Vorhersage f<ü>r Stanley , ID
Abfahrt: 9:45
Ankunft: 18:00
gefahrene Meilen: 164
Campingplatz: Elk Montain RV Resort


    Fotogalerie:

01 Oliver hat einen neuen Freund

    Karte:

2002-07-05

Highlights

Kurze Wanderungen im Craters of the Moon N.M.

Bild des Tages

Oliver besteigt den Inferno Cone Oliver auf dem Weg zum Gipfel des Inferno Cone, Craters of the Moon National Monument

Reisebericht

Blumen auf LavaUm 7:45 Uhr stehe ich zum Duschen auf, während der Rest der Bande noch schläft. Danach gibt es Spiegeleier und bei schönstem, nicht zu heißen Wetter geht es zum Craters of the Moon N. M.

Nach 18 Meilen kommen wir am Eingangsbereich des Parks an, dessen befahrbare Straße nur einen kleinen Teil des Parks ausmacht. Der Craters of the Moon N. M. ist eine Lava-Landschaft, die vor etwa 12.000 Jahren entstanden ist und bereits acht Mal neue Lavaströme hervorbrachte. Das letzte Mal vor rund 2.000 Jahren, und das bei einem Zyklus von 2.000 - 3.000 Jahren...

Auf kleinen geteerten Wegen kann man kurze oder längere Rundwege über die mondähnliche Landschaft machen. Hier wurde mit Mondfahrzeugen zu Übungszwecken herumgefahren.

Wir besichtigen den North Crater Flow und den  Devil`s Orchard gemeinsam zu Fuß mit den Kindern, was allen sehr viel Spaß bereitet. Auf schönen  Tafeln werden die Naturereignisse sowie Pflanzen und Tiere näher erläutert.

Am Inferno Cone Viewpoint geht es steil einen Vulkankegel empor, den Joachim und Oliver gemeinsam besteigen.

Den Snow Cone schauen wir uns wieder zusammen an und sehen tatsächlich Schnee im Inneren. Selbst im Hochsommer scheint die Sonne selten in den Krater und außerdem ist die Lava ein guter Isolator. Die Spatter Cones gehen wieder den Hang nach oben und da es hier die Wärme von den Lavasteinen stark reflektiert,  mache ich mich mit dem etwas müde gewordenen Andreas auf den Rückweg zum Wohnmobil.

Auf dem Weg zum KraterÜberall erkennbar, dass die Natur wieder Einzug hält. Wir erleben schöne Blumen, die hier ab Mitte Juni blühen und die sich unter schwierigsten klimatischen Bedingungen entwickeln. Der Wind und das Wachstum zwischen den Lavasteinen ermöglicht das Überleben.

Einige Tafeln weisen auch auf Fehler früherer Zeiten hin, in denen Park Manager meinten, Bäume fällen zu müssen, die wie Mahnmale in der Landschaft stehen. Viele Bäume haben sich wieder regenerieren können.

Im Visitor-Center wird ein Film über Magma und Lavaströme gezeigt. Außerdem gibt es eine Übersicht über die gesamte Landschaft und deren verschiedene Lavaströme in den letzten Jahrtausenden. Die verschiedensten Tierarten und Pflanzen sind ausgestellt und Messgeräte über die vulkanische Tätigkeit der letzten Zeit werden dokumentiert.

Ein Prospekt zeigt Aufnahmen vom Winter, worauf Leute zu sehen sind, die hier Langlauf machen. Es hat hier sehr viel Schnee und die umliegenden Berge sehen zwar recht trocken aus, sind aber dennoch recht hoch.

Bei Verlassen tönt es einstimmig von den Kindern, dass das Erkunden des Parks sehr viel Spaß gemacht hat und der Abschied fällt nur dadurch etwas leichter, dass uns die Landschaft noch meilenweit begleitet.

Am Nachmittag erreichen wir wieder viele Farmen mit Pferde- und Rinderhaltung. Unsere geänderte Tour führt uns zum Sun Valley, einem langgestreckten, grünen Tal, indem auch Arnold Schwarzenegger und andere Persönlichkeiten Häuser besitzen. Es ist das erste amerikanische Skigebiet überhaupt. Mit Angeln, Kajak fahren, Rafting und Wandern lockt das Gebiet viele Besucher an. Die Städtchen sind Aussicht von der Camp-Sitenett gemacht und natürlich auf Touristen spezialisiert

Wir fahren trotzdem weiter und machen einen Abstecher zum Red Fish Lake, dem nachgesagt wird, der schönste See Idahos zu sein. Was wir zu sehen bekommen, ist wirklich schön. Leider sind die öffentlichen Campingplätze alle voll. An den Reservierungs-Schildchen der einzelnen Plätze sehen wir, dass wieder viele Amerikaner über den 4. Juli hier Kurzurlaub machen.

Es geht durch ein kleines Nest namens Stanley, welches normalerweise weniger als 100 Einwohner hat, im Sommer aber auf ein Vielfaches anschwillt. Wir haben den Elk Mountain RV Resort Campingplatz im Visier und ergattern noch den letzten freien Platz oben auf dem Hügel mit super Blick auf die umliegenden Sawtooth (=Sägezahn) Mountains. Die Berge sind wiederum in der letzten Eiszeit geformt worden und schufen viele kleine Seen unter sich. Einmalig dieser Anblick!