USA Westen 2002

Tag 28: Von Jackson nach Arco/Idaho

Kurzporträt

Datum: Thursday, 04 July 2002
Route: Jackson - Teton Pass - Rexburg - Idaho Falls - Arco
Wetter / Temperatur: sonnig und warm, 25-30°C
Aktuelles Wetter: Jackson
Vorhersage f<ü>r Jackson, WY
Arco
Vorhersage f<ü>r Arco, ID
Abfahrt: 10:30
Ankunft: 17:15
gefahrene Meilen: 169
Campingplatz: Landing Zone RV Park, Arco


    Fotogalerie:

01 Ist die Nacht schon wieder zu Ende...

    Karte:

2002-07-04

Highlights

Schöne Wildblumen am Wegesrand, Grand Teton Range "von  hinten"

Bild des Tages

Teton Valley Im Teton Valley - die andere Seite der Berge von gestern.

Spruch des Tages

Jeannette gegen Ende der Tagesroute: "Da könnten wir abbiegen und auf den Berg fahren und außerdem ist mir komplett langweilig!"

Reisebericht

Spät abends fiel die Entscheidung, nicht wie ursprünglich geplant, in den Yellowstone N. P. zu fahren, sondern in  Richtung Idaho Falls. Wir konnten alle erst einmal richtig ausschlafen und gemütlich frühstücken.

Bereits vor Reiseantritt war bekannt, dass es schwierig werden würde, um den 4. Juli einen Übernachtungsplatz im Yellowstone zu finden, denn die wenigen vorbuchbaren Campgrounds sind zu dieser Zeit bereits monatelang ausgebucht. Es war nicht abzuschätzen, ob wir zu diesem Zeitpunkt im Park sein würden und da der Park auch relativ groß ist, wäre ein Besuch und anschließende Weiterfahrt zu viel geworden.  Die einzige Möglichkeit wäre gewesen, früh am Morgen in den Park zu fahren und einen Campingplatz zu suchen, auf dem man nach der Devise: First come, first serve einen Platz bekommt. Diese Plätze haben allerdings meist eine Größenbeschränkung von 32 Fuss, also hätten wir eher schlechte Karten.

Schade! Wir besuchten den Yellowstone N P. im Jahr 1992 und haben dort bei schönstem Wetter die Geysire und Mud Pools (Schlammtöpfe) angeschaut. Den Kindern hätte das bestimmt auch sehr gut gefallen. Da unsere Reise in Richtung Seattle weitergeht und geplant war, die Strecke in zwei Tagen zurückzulegen, kommt das natürlich der Zeit dort zugute.

Jeannette klettertJetzt tuckerten wir zuerst den Teton Pass hinauf und fahren dann auf der Rückseite der gestern besichtigten Berge, der Teton Range. Die Fahrt wird durch eine 4. Juli-Veranstaltung in einer Ortschaft im Teton Valley verlangsamt.

Wir erreichen Idaho und machen Pause an einen türkisblauen Badesee neben der Highway. Einige Amerikaner haben einen großen Pavillon gemietet und feiern beim Grillen, andere baden .

Wir genießen die Aussicht und essen unsere leckeren Vorräte, die wir gestern noch eingekauft haben, u. a. auch die Schokotorte. Danach wird an einem sehr schön angelegten Holzspielgerät gespielt. Andreas ist traurig, da er noch nicht durch die Gummireifen hochsteigen kann. Das Baden wollen wir auf den Abend verschieben, denn es ist schon dreiviertel drei Uhr, als wir wieder zurück auf die Highway fahren.

Die Weiterfahrt ist eher langweilig bis auf die Tatsache, dass sich hier in der Gegend das erste Kernkraftwerk zur Elektrizitätsgewinnung befindet (EBR I - heute ein historic landmark) und dass das Fernsehen hier erfunden wurde, kaum zu glauben! Arco, in dem sich unser heutiger Campingplatz befindet, war die erste Stadt mit Atomstromversorgung. 

Jetzt ändert sich auch die Landschaft, denn der Boden besteht aus Lavagestein. Es gibt immer weniger Farmen, das Land wird wieder trockener und wüstenähnlicher. Am rechten Rand erheben sich hohe Berge, die Lehmi Range und die Lost River Range. Darunter befindet sich der höchste Berg Idahos, der Borah Peak mit 3.859 m.ü.M. Man sieht auch noch kleine Flecken Schnee darauf.

Wir halten noch einmal an, um drei weithin sichtbare Hügel anzuschauen und erfahren auf Hinweistafeln, dass es sich um die "Drei Buttes" handelt, die durch aufsteigende Lavaströme bzw. Ströme geschmolzenen Gesteins entstanden sind.

Nach getaner Arbeit - mit Coke!Den Campingplatz erreichen wir schon um 17:15 Uhr und die Kinder freuen sich über die Rasensprinkler, die ihnen eine gute Dusche abgeben. Die laundry ist auch frei und so wird noch schnell gewaschen. Danach gibt es Reis, Erbsen und Steak mit Salat. Diesmal im Freien und da wir einen Randplatz mit viel Grün um uns haben, wird es ein toller Abend mit Ballspiel, Pferdestreicheln, etc. für die Kinder.

Um 22.30 Uhr gibt es ein erstklassiges Feuerwerk. Wie wir mitbekommen haben, wird hier viel Wert auf schöne Feuerwerke gelegt, die Pyrotechniker gehen daher auch mit viel Enthusiasmus an die Sache heran.

Oliver haben wir davon erzählt und so sehen wir es uns gemeinsam vor dem Wohnmobil an. Danach schläft er sofort ein.