USA Westen 2002

Tag 39: Von Oceano nach Los Angeles

Kurzporträt

Datum: Monday, 15 July 2002
Route: Oceano - Santa Barbara - Malibu - Santa Monica - Los Angeles
Wetter / Temperatur: morgens neblig, nachmittags Sonne, 20-28°C
Aktuelles Wetter: Oceano
Vorhersage f<ü>r Oceano, CA
Los Angeles
Vorhersage f<ü>r Los Angeles, CA
Abfahrt: 9:30
Ankunft: 19:30
gefahrene Meilen: 236
Campingplatz: Canyon RV Park, Santa Ana Canyon Road

    Fotogalerie:

01 Zwischen Malibu und Santa Monica

    Karte:

2002-07-15

Highlights

Badepause am Strand zwischen Malibu und Santa Monica

Bild des Tages

Wer will Sand? Zum Abschluss des Urlaubs gab's dann noch ein Bad im Pazifik, am Strand von Malibu. Und endlich (leichten) Sonnenbrand!

Reisebericht

Zwischen Malibu und Santa MonicaWir schaffen es, schon ab 9:30 Uhr auf der Highway 101 weiter in Richtung Los Angeles zu fahren. Wir wundern uns, dass hier auf dem nicht allzu schönen Campingplatz so viele Familien Urlaub machen. Dass alles voll ist, haben wir ja gestern Abend bei der Suche gemerkt. Zusätzlich gibt es viele Parks nur für Clubmitglieder. Hier in USA ist es verbreitet, sich eine Anzahl Punkte zu kaufen, dann aus einem Katalog sein Reiseziel auszusuchen und für die gebuchte Zeit mit Punkten zu bezahlen.

Hier in Oceano sind die Dünen attraktiv. Die Amerikaner lieben es, Fun-Sport zu betreiben. Man kann mit einer Art Buggy durch den Sand fahren oder baden. Außerdem gibt es Bootsfahrten mit der Chance, Wale beobachten zu können. Und wie überall kann man mit dem Kajak fahren, etc...

Das alles kann uns nicht von unserem Ziel abbringen, denn es wird langsam ernst. Heute wollen wir in Los Angeles sein und dort auf einem bereits telefonisch avisierten Campingplatz etwas außerhalb mit der Werbung "Wilderness in the City" übernachten.

Nichts leichter als das. Die Straße ist wieder gut befahren, aber der Verkehr flüssig. Wir fahren auf der 101, die zunächst durch das Landesinnere, später direkt am Meer entlang führt. Nachdem wir durch bergige, sehr trockene, gelbe Wiesenlandschaft mit dunkelgrünen Pinien gefahren sind, kommen wir noch an vielen Farmen mit Gemüse- und Blumenanbau vorbei. Das Wetter ist schön, aber in Küstennähe neblig.

Die Städte sind meistens mit spanischen Namen versehen und lassen eher an Mexiko als an die USA erinnern. In Santa Barbara sind sehr viele Gebäude im spanischen Stil gebaut und durch finanzkräftige Spenden erhalten worden. Leider ist die Zeit zu knapp, um sich die (schöne?) Innenstadt näher anzusehen.

Dafür beschließen wir, noch ein paar Stunden am Strand von Malibu zu verbringen. Oliver findet Sandeln besser als "alte Steine". Einen Parkplatz am Straßenrand zu finden, scheint bei der Länge unseres Untersatzes unmöglich, deshalb versuchen wir es auf einem Parkplatz mit Wärterhäuschen. Nachdem Joachim bereits bei der engen Einfahrt den Randstein küssen musste (übrigens das erste und einzige Mal auf der ganzen Reise), lässt uns der für uns spezielle Preis den Atem verschlagen. Da wir ja dreimal so lang wie ein normales Auto sind, wird hier auch der dreifache Preis verlangt. Für 18 Dollar hätten wir aber dann doch gerne den Nachweis, dass uns ein Teil der Plätze gehört! Auch der nach erstem Abwinken gewährte Preisnachlass auf 12 Dollar ändert nichts an der Tatsache, dass wir uns nicht abzocken lassen wollen. Also nichts wie raus hier! Andererseits erklärt das, warum diese Parkplätze alle so leer sind.

Endlich am Meer!Joachim fährt wieder auf die Küstenstraße und tatsächlich gibt es noch freie Plätze, ganz ohne Wucherpreis, am Straßenrand. Der Nachmittag wird schön. Wir haben viel Spaß und die Kinder spielen mit Sand und rennen am Wasser herum.

Nach 16:00 Uhr wird abgeduscht und reisefertig gemacht. Joachim hat sich die Route auf einem Zettel notiert und so kämpfen wir uns Meter für Meter durch ziemlich dichten Verkehr quer durch Los Angeles. Zeitweise nutzen wir auch die Car Pool Lane, eine Spur für Autos mit 2 oder mehr Insassen, was schon Einiges bringt. Natürlich darf man diese Spur erst nach den Ausfahrten befahren, was wir beim ersten Mal auch nicht beachten. Es gibt sogar Express Lanes, welche in der Mitte der beiden Fahrspuren verlaufen, aber gebührenpflichtig sind. Trotzdem, eine gute Idee die Leute zum gemeinsamen Fahren anzuleiten.

Auf den normalen Fahrspuren wechseln die Pkw andauernd die Fahrspur, was sehr anstrengend ist. Hier darf rechts überholt werden und so geht es teilweise wie auf der Rennbahn zu.  Nach einem letztmaligen Tankstopp (70 Gallons) und wieder zurück auf der Highway haben wir immer noch einige Meilen vor uns, was nicht weiter stören würde, wenn unser Campingplatz nicht nur bis 20:00 Uhr offen hätte.

Nachdem alle Straßen richtig gefunden und befahren waren, ging es noch ans Suchen der Adresse. In USA kann eine Straße schon sehr lange sei und man hat auch zuerst keine Ahnung in welche Richtung es geht. Bei uns endet die Fahrt in einem Kieswerk mit Sackgasse und beim Umdrehen entdecke ich gerade noch ein etwas verstecktes Werbeschild unseres Campingplatzes.

Juchhu, wir haben ihn gefunden und essen noch unsere letzten Vorräte auf. Es gibt Spagetti Napoli. Zuvor gibt es noch ein Abschiedsfoto vor dem Wohnmobil, mit dem wir nun so um die 6500 Meilen unterwegs waren.

Die Kinder sind sehr aufgedreht und fragen und fragen und fragen...

Endlich eingeschlafen, jetzt geht es ans Kofferpacken bzw. Reisetaschen packen. Zum Glück haben wir ja wenig mitgenommen und müssen nur unsere Errungenschaften reisesicher verpacken und die notwendigen Papiere zusammen aufbewahren.

Alle in allem ein gelungener Urlaub und für uns und hoffentlich auch für unsere Kinder werden die Homepage und die vielen, vielen Bilder eine gute Erinnerung an die Reise darstellen.

Wir verabschieden uns heute und fliegen morgen Nachmittag um 15:00 Uhr ab Flughafen Los Angeles International wieder nach Zürich Abschiedsfotozurück. Wir hoffen, dass es Spaß gemacht hat, bei uns dabei zu sein und bedanken uns für die vielen e-mails und Eintragungen im Gästebuch.

Wir melden uns nach unserer Rückkehr wieder zurück, denn wir würden gerne noch eine Art Resumée der Reise schreiben bzw. das Wohnmobil noch etwas vorstellen. Außerdem habe ich noch ein gutes Rezept für Schokoladen-Cookies von Kathleen bekommen.

An unsere Verwandtschaft in Federal Way und Mt. Angel:

Thanks for all. We were glad to meet you all again and had so much fun. Next time it's you to visit us in Germany. Have a good time! Love,

Also, bis dann!!!

Gabi, Joachim mit Oliver, Jeannette und Andreas