USA Westen 2002

Tag 40: Rückflug nach Zürich

Kurzporträt

Datum: Tuesday, 16 July 2002
Route: Canyon RV Park, Santa Ana Road – Los Angeles / El Monte
Wetter / Temperatur: schön und warm, in Zürich kalt und Dauerregen
Aktuelles Wetter: Los Angeles
Vorhersage f<ü>r Los Angeles, CA
Zürich
Vorhersage f<ü>r Zürich, CH
Abfahrt: 9:50
Ankunft: 12:30 zu Hause
gefahrene Meilen: 22 und geflogene: ca. 6000
Campingplatz: -


    Karte:

2002-07-16

Highlights

Unproblematische Abgabe des Wohnmobils und ruhiger Rückflug

Bild des Tages

DCF 1.0 Rückgabe unseres Wohnmobils - wir wären auch noch länger geblieben ...

Reisebericht

Wir sind nach einer recht kurzen Nacht schon ab 7:00 Uhr auf den Beinen und wecken die Kinder erst zum Frühstück. Joachim übertragt die letzten Tagesberichte per Internet und kommt um 8:30 Uhr dazu und packt mit mir die restlichen Dinge in unsere Reisetaschen und Koffer.

Danach geht es an die Dumpstation des Campingplatzes, um unsere Abwässer abzulassen, denn die Tanks des Wohnmobils müssen bei der Abgabe leer sein. Da die Anzeige noch mehr als 1/4 Inhalt anzeigt, muss die Neigung des Wagens durch Verstellen der Stützen so verändert werden, dass der Rest noch ablaufen kann. Wir fahren nach erfolglosem Versuch auf einen anderen Platz und versuchen es noch einmal. Die Zeit drängt, denn wir wissen nicht, wie viel Verkehr auf der Freeway herrscht. Endlich sind die Tanks leer und so geht es direkt auf die Autobahn.

Mittlerweile sind wir ja schon geübt und arbeiten uns in Richtung Mitte auf die Car Pool Lane vor, auf der wir dann auch relativ zügig vorankommen. Einziges Problem beim Abbiegen auf die nächste Straße: man muss sich erst über alle 5 Fahrspuren wieder zur Ausfahrt hinüber arbeiten.

Die 22 Meilen erweisen sich trotzdem als recht zäh und so sind wir froh, endlich an der entsprechenden Abfahrt in Richtung El Monte Wohnmobilvermietung angelangt zu sein. Joachim ist sich zuerst nicht sicher, ob er noch tanken soll, da der Tank dreiviertel voll sein soll, aber die Zeit und der Verkehr lassen es nicht zu.

Bei der Einfahrt übernimmt eine junge Dame das Steuer und schrottet gleich die Außentreppe, die rausgefahren ist, da ein Kollege von ihr zugestiegen ist und die Tür nicht ganz geschlossen hat. Peinlich, da haben wir so gut auf das Teil aufgepasst und dann das. Man versichert uns aber, dass wir dadurch keine Probleme bekommen - don't worry.

Warten auf den Shuttle BusDas RV wird geparkt und dann geht es zu einem überdachten Platz mit Tischen und Getränkeautomaten. Joachim schaut sich mit zwei Mitarbeitern von El Monte den Meilenstand und die Beschädigungen am Wohnmobil an. Die entstandenen Ausgaben für Scheibenwischer und Reparatur des Auspuffs werden nachgewiesen und sollen rückvergütet werden. Innerhalb von 15 Minuten ist alles abgewickelt. Der Innenraum des Wohnmobils wird dabei nicht näher überprüft.

Jetzt heißt es noch eine halbe Stunde warten und dann bringt uns ein Shuttle-Bus mit anderen deutschen Urlaubern an unser Terminal am Flugplatz. Die anderen Leute unterhalten sich und bemerken, dass sie alle aus Oldenburg kommen. Danach wird noch über die Swiss Air, jetzige Swiss, gelästert. Wir sagen nicht, dass wir damit nach Hause fliegen, aber der Fahrer ruft uns aus als das Schild mit der entsprechenden Fluggesellschaft auftaucht.

Das Einchecken dauert etwas länger, da wir elektronische Tickets haben und Andreas - wie schon beim Herflug - irgendwie im System "verloren" gegangen ist. 

Mit dem Handgepäck und den Kindern einschließlich Buggy bewaffnet, kommen wir in eine sehr überfüllte Lounge der Swiss, welche für Mitglieder und 1. Klasse Passagiere geöffnet ist. Leider gibt es keine Plätze für alle und nachdem wir es uns in der Mitte des Raums im Stehen mit Gebäck und Säften im Stehen gemütlich gemacht haben, kommt eine ältere amerikanische Dame, um uns Platz anzubieten.

Ich nehme dankbar an, denn vom bisherigen Teil der Reise sind wir immer noch etwas angespannt und durch die kurze Nacht natürlich nicht gerade ausgeschlafen. Die Kinder knabbern eifrig ihr Gebäck und als alle noch einmal auf der Toilette waren, ist es auch schon nach 14:30 Uhr und die Lounge fast leer. Mit zwei Schweizern wird noch über die Ablehnung der Deutschen hinsichtlich des Flugverkehrs auf deutscher Seite geplaudert und über die eher schlechter werdenden Dienstleistungen der Swiss gelästert. Zum Schluss kommt dann noch zur Sprache, dass alle Economy Class fliegen, aber trotzdem in der Lounge warten können.

Endlich geht es ins Flugzeug und wir haben Glück, dass uns eine Stewardess auf zwei Plätze vier Reihen vor unseren hinweist, welche Joachim und Oliver noch vor dem Abflug beziehen. Das hat den Vorteil, dass wir jetzt sechs Plätze haben, auf denen sich die Kinder schlafen legen können. Beim letzten Rückflug 1999 war der Flug ausgebucht und deshalb hatten wir nur drei bezahlte Plätze, so dass Joachim zeitweise auf dem Boden vor dem Notausgang saß.

Der Flug ist relativ ruhig und angenehm. Es geht fast pünktlich los und durch die Winde verkürzt sich dDer Urlaub ist vorbei!ie Flugdauer um 1,5 Stunden und dauert diesmal rund 10,5 Stunden bis Zürich.

Die Kinder sind aufgeregt, spielen und malen und versuchen nach dem Essen sogar zu schlafen. Das gestaltet sich aber etwas schwierig, denn es hat einige Kleinkinder, die abwechselnd weinen oder auf dem Gang spazieren gehen. Gegenüber dem Hinflug schaffen es unsere Drei aber doch noch, nach 21:00 Uhr einige Stunden zu schlafen.

Die Luken bleiben geschlossen, sodass es relativ dunkel ist. Als der Pilot uns mitteilt, dass wir gerade über Grönland fliegen, werfen wir einen Blick aus dem Notausgangfenster. Wir sehen viele Eisberge und natürlich Wasser.

Später gibt es ein Frühstück, welches die Kinder aber verschlafen. Das Wetter in Zürich ist regnerisch und für unsere gewohnten Verhältnisse kühl, so um die 18° Celsius. Bereits über Frankreich wird mit dem Landeanflug begonnen und kurz vor 11:00 Uhr Ortszeit landen wir in Zürich. Oliver und Jeannette rappeln sich auf und Andreas wacht erst bei der Landung auf meinem Schoß auf.

Es geht noch zur Passkontrolle und als wir endlich am Kofferabholband eintreffen, kommen unsere Koffer bereits angefahren. Noch ein schneller Toilettenbesuch und dann heißt es:

"Back to Germany! Hallo Deutschland!".

Meine Eltern und unser Freund Stefan haben uns unser Auto ins Parkhaus des Flughafens gebracht und nach einer freudigen Begrüßung geht es zum Verstauen des Gepäcks.

Danach übt Joachim erst einmal den Wechsel vom RV zum Van und freut sich gleich über die vielen Kurven im Parkhaus und die leichte Lenkung unseres Wagens. Bis zur Grenze ist es nicht gerade schön zu fahren, denn der Regen und Wolken bis tief hinunter schaffen eine schlechte Sicht.

Erst nach der Grenze wird das Wetter etwas besser und so erreichen wir um 12:30 Uhr unser Zuhause und machen es uns nach der Rückmeldung bei den Nachbarn bequem. Joachim muss allerdings noch etwas einkaufen, denn unser Kühlschrank zeigt gähnende Leere. Nachdem die Kinder die längste Zeit mit Baden und Spielen verbracht haben, gibt es noch ein kurzes Abendessen.

Um 16:30 Uhr waren alle endgültig erledigt. Morgen geht der Alltag wieder los und wir schlafen uns jetzt erst einmal richtig aus.