Tag 2: Seattle – Portland
Kurzporträt
Highlights
Der Besuch zum Frühstück bei Kathleen und Steve, Wiedersehen mit Julie und ihrer Familie
Bild des Tages
![]() | Spaß beim Spielen |
Reisebericht
Ab 7.00 Uhr warten wir in der Lobby des Hotels auf die Abholung durch den Wohnmobilvermieter und trauen unseren Augen nicht, als eine Stretch-Limousine vorfährt und der Fahrer (lange weiße Haare, zum Zopf gebunden) unseren Namen ausruft. Da hat auch unser Monsterkoffer genug Platz und die Fahrt ist relativ komfortabel. Die Übergabe unseres RV erfolgt in eineinhalb Stunden. Sogar ein drittes Fahrrad wird noch organisiert und montiert. So können unsere nicht wanderfreudigen Kinder wenigstens mit dem Fahrrad über den Campingplatz düsen.
Per Email haben wir uns bei den Verwandten angekündigt und so werden wir bereits in Federal Way erwartet. Kathleen serviert uns Früchte und Kekse, Steve macht Kaffee und erzählt uns von den Neuigkeiten in USA. Auch Julie kommt mit Kevin und Kyle vorbei. Ihr Mann Mike kommt mit dem Oldtimer, einem Ford vorbei. Nach all den Jahren treffen wir ihn zum ersten Mal! Erst um 13.00 Uhr und damit deutlich später als geplant fahren wir los und erreichen am Abend Portland. Der obligatorische Großeinkauf unserer Vorräte fand unterwegs entlang der Freeway statt, damit waren wir für die weitere Reise gerüstet. Abends sind wir dann noch ins Sayler`s Old Country Kitchen in Portland leckere Steaks essen gegangen. Dieses Lokal kennt Joachim seit seiner ersten Reise 1976 – es war das Lieblingslokal von Onkel Otto, dem Vater von Kathleen. Und es ist immer einen Besuch wert, wenn man in der Gegend ist. Hier gibt es ein 72 Unzen Steak – wer das innerhalb von 2 Stunden mit einigen Beilagen schafft, muss nichts bezahlen. Wenn man sich die “Wall of Fame” anschaut, schaffen des allerdings nur wirklich trainierte Esser – Hunger alleine reicht dazu wohl nicht. Übersetzt – das sind mehr als 2kg feinstes Fleisch. Die Idee haben wir mittlerweile schon in mehreren Restaurants gesehen, dieses bietet das aber seit 1948. Und wen wundert's, die Erfolgsrate steigt, was man auch den immer größeren Körperumfangen der Absolventen ansieht…
Nach dem Essen ist der Campingplatz am Columbia River bald erreicht und nach dem Beziehen der Betten geht es relativ früh schlafen.


